 | BOL Männer: Spielbericht SG La/Do - TG Friedberg 29:29 (17:15) |

Am Sonntagabend traf die 1.Männermannschaft zuhause auf den „Angstgegner“ aus Friedberg. Auch nach dem Spiel bleibt der Nimbus des Angstgegners (leider) bestehen.
Das Spiel hätte viele Überschriften verdient gehabt.
Hier ein paar Auswahlmöglichkeiten: „7-Meterschwäche verhindert doppelten Punktgewinn“ oder ...
„Chancen waren genug da“ alternativ „da war (viel) mehr drin“ oder zuletzt „Chancen über Chancen und keine genutzt“.
Doch alles von Anfang an:
In den ersten zehn Minuten das bekannte Bild zu Beginn eines Spiels der 1.Männer in dieser Saison, nämlich ein ausgeglichener Start der beiden Teams.
In der 6. Minute traf Rehorn von Halblinks zum 3:3 und im Anschluss traf R.Funke per 7-Meter in 7.Minute zum 4:3. Doch das war es dann erstmal mit Treffern vom 7-Meterpunkt von Seiten der SG La/Do.
Im nächsten Angriff vergaben aber die Gäste der TG Friedberg die Chance auf den Ausgleich durch einen 7-Meter-Strafwurf. Doch schafften es die Gäste in den folgenden Minuten trotzdem den Rückstand in eine Führung umzuwandeln (6:8 11.min).
In dieser Situation verloren die Mannen von Thomas Wallendorf ihren Abwehrstrategen Nils Laudt, der nach einer Abwehraktion beim Tempogegenstoß gegen den Friedberger Björn Beyer (der nach der Aktion verletzungsbedingt nicht mehr weiterspielen konnte) die rote Karte sah.
Im Gegenzug bekam auch der Friedberger Rosenschon die rote Karte, nach einem Foul beim Tempogegenstoß gegen den SG-Spieler Metzger.
In den darauffolgenden Minuten konnten die Mannen der SG La/Do zum 10:10 ausgleichen.
Das 7-Meter-Drama nahm jetzt weiter seinen Lauf, nachdem bis zur 18. Minute schon drei 7-Meter verworfen wurde, nahm sich schon der dritte 7-Meter-Schütze (Schuchmann), des Abends den Ball zum Strafwurf und scheiterte wie seine Vorgänger (Funk und Funke)(20. Minute).
Nachdem in der 22.min. der stärkste Akteur der 1.Halbzeit Yannic Metzger wieder ausgleichen konnte (12:12), setzte sich das Heimteam durch weitere drei Treffer von Metzger und zwei Treffer von Rehorn bis zur Halbzeit mit zwei Toren ab (17:15).
Direkt nach Wideranpfiff kamen die SG-Spieler besser ins Laufen und konnten durch N.Funk (Heber) und Y.Metzger (per Tempogegenstoß) auf 19:15 erhöhen.
Auch der fünfte SG-7-Meter wurde in den folgenden Minuten vergeben, fiel aber vom Ergebnis nicht auffällig ins Gewicht, da in der 37.min. noch ein 4-Tore-Vorsprung von der Anzeigetafel strahlte (22:18).
Wie in jedem Spiel der SG, gab es auch in diesem Spiel wieder eine „Tor-freie-Zeit“, die die Gäste aus Friedberg nutzten und innerhalb von 6 Minuten mit vier Toren in Folge zum 22:22 ausglichen (43.min.).
In den nächsten Minuten brachte „Rückkehrer“ Jens Müller die eigenen Farben immer wieder durch seine Treffer aus dem Rückraum in Führung. Beim 27:24 in der 51.min. hatte man doch wieder einen 3-Tore-Vorsprung rausgeworfen und sogar die Chance auf eine 4-Tore-Führung, da man einen 7-Meter zugesprochen bekam. Der vierte 7-Meter-Schütze der SG (Metzger) an diesem Abend vergab diesen ebenfalls am starken Gästekeeper und so landete insgesamt sechs! 7-Meter an diesem Abend nicht den Weg ins Gästetor.
Durch individuelle Fehler (Eins-gegen-eins und zuviel (ver)spekuliert) in der Abwehr konnten die Gäste in der 56.min. in Unterzahl wieder ausgleichen (27:27). Diese erneuten 5-torlosen-Minuten beendete Schuchmann zum 28:27 in der 58.min.. Mit einem Tempogegenstoß glichen die Gäste in der Folge wieder aus.
Nach einer 2-Minuten-Strafe gegen die Bank der Gäste konnte Jens Müller 20 Sekunden vor Schluss die SG La/Do in Überzahl wieder in Führung bringen.
2! Sekunden vor dem Abpfiff hatten die Gäste noch einen Freiwurf von der 9-Meter-Marke zugesprochen bekommen, und was soll man sagen, dieser Freistoß landete im Netz der SG La/Do.
Chancen waren genügend da, doch hatten wohl dieses Mal ein paar Spieler den Kopf nicht ganz bei der Sache und den Spruch „ab Donnerstag/am Wochenende gehört der Körper dem Verein“ nicht so ernst genommen, sodass man die zahlreichen Chancen nicht nutzen konnte.
Torschützen: Yannic Metzger 5, Nico Funk 5, Rene Funke 4, Christoph Rehorn 5, Flo Beppler 3, Jens Müller 6, Jan Schuchmann 1
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