 | BZA Frauen: Spielbericht SG La/Do gegen Herborn |

(A.&B. Bader) „Pfosten, Pfosten, Latte, Pfosten“ genau so endete fast jeder Angriff unsererseits.
Zwar hatten wir den ersten Anstoß des Spiels, konnten dies aber nicht zu unseren Vorteil nutzen.
Schon nach kurzer Zeit lagen wir ...
mit 0:3 hinten. Obwohl wir uns in dieser Zeit einen 7-Meter erkämpften, konnten wir diesen leider nicht auf unserem Konto gutschreiben.
Erst nach sechs langen Minuten konnten wir auf 1:3 verkürzen und kämpften uns daraufhin auf ein 3:3 ran.
Dies haben wir vor allem unseren Torfrauen zu verdanken, mal wieder.
Der unglückliche Spielstand wurde durch einige Paraden unserer Torfrauen wieder gut gemacht.
Doch zu früh gefreut, wer glaubte unser „Knoten“ sei geplatzt, denn durch einen 7-Meter gegen uns, setzte sich Herborn wieder in Führung.
Unser Spiel wirkte träge, fast lustlos. Im Angriff fehlt es uns an Phantasie, Ideen und zuletzt an Umsetztungsvermögen. Selbst die 7-Meter, die sich Herborn ergatterte und nicht umsetzten konnten, ließen uns nicht erwachen.
Die Abwehr war eine kleine Katastrophe, kaum Bewegung, kaum Absprachen und die Arme wirkten recht schwer.
Zusätzlich verloren wir unsern Mut, da ständig Tempogegenstöße unsererseits abgepfiffen wurden.
Dazu kam die allgemein sehr niedrige Trefferquote unserer gesamten Mannschaft. Es wurde öfter der Pfosten, die Latte, die Wand und die gegnerische Torleute getroffen als das Tor.
Die Bälle wollten einfach nicht ins Netz und unsere Spielzüge kamen nicht zum Abschluss.
Herborn ergatterte sich so einen Tempogegenstoß nach dem anderen und setzte sich so zur Halbzeit mit 4:12 ab.
Die zweite Halbzeit begann für unsere Verhältnisse bis dato recht gut.
Wir holten uns einen 7-Meter und verkürzten auf 5:12.
Doch auch dieser Hoffnungsschimmer kam nicht bei uns an.
Obwohl unsere Torleute einen Ball nach dem anderen parierten, schien es als ob wir uns mit dieser Niederlage bereits einverstanden erklärten.
Aus der Not heraus, versuchten wir nun mutwillig noch einige Tore zu holen und warfen selbst, wenn es überhaupt keine Chance auf ein Tor gab.
In der Abwehr erholten wir uns leider auch nicht und so hatte es Herborn relativ leicht sich noch weiter in Führung zu setzten.
Selbst „Verschönerungen“ des Spielstandes konnten wir nicht erreichen.
So endete das Spiel mit einem 8:23 für Herborn.
In der Kabine war Totenstille. Niemand wusste oder konnte erklären warum wir uns so präsentiert hatten. Zu mindesten wussten wir, dass dies sich nicht noch mal wiederholen wird.
Wir mussten weiter an unserer Technik und an der Umsetzung unserer Spielzüge arbeiten.
Die Zuschauer werden uns beim nächsten Heimspiel in einer besseren Verfassung erleben!
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